DO IT ON PURPOSE
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TRAINING19.07.2026

Warum ich in 4 Wochen 50 km durch die Alpen laufe – und wofür

~90 gKohlenhydrate pro Stunde kann ein trainierter Athlet bei Ultradistanzen maximal aufnehmen (Multiple-Transportable-Carbohydrates-Strategie, Glukose + Fruktose).Quelle: Jeukendrup, A. (2014), Sports Medicine

Ich habe in den letzten Jahren viele Kilometer trainiert, viele Rennen bestritten – für mich. Dieses Jahr kommt etwas dazu.

Am 7. August 2026 laufe ich den Swiss Alps Ultra Run über 50 Kilometer. Es ist der erste kleine Testlauf für eine Idee, die mich seit Monaten beschäftigt: Do it on Purpose.

Die Idee ist einfach: Menschen, die ohnehin Zeit, Ehrgeiz und Energie in Sport investieren, aber selten Zeit für klassisches Ehrenamt haben, können trotzdem etwas bewegen – mit jedem trainierten und gelaufenen Kilometer.

Ein Blick in die Sportwissenschaft zeigt, warum die letzten Wochen vor einem Ultra so entscheidend sind: Die Glykogenspeicher der Muskulatur lassen sich durch gezieltes Carb-Loading in den letzten 36–48 Stunden vor dem Start deutlich erhöhen – ein Effekt, der bei Distanzen über Marathonlänge besonders ins Gewicht fällt, weil der Körper ab Kilometer 30–35 zunehmend auf Fettstoffwechsel umschaltet, wenn die Speicher leer sind.

Typische Energiequellen-Verteilung nach Laufdistanz (Richtwerte, keine Individualdaten)
15% Fett10 km25% FettHalbmarathon45% FettMarathon65% Fett50 km Ultra
Quelle: van Loon et al., Journal of Applied Physiology (angenäherte Richtwerte)

Quellen

  • Jeukendrup, A. (2014). A step towards personalized sports nutrition: carbohydrate intake during exercise. Sports Medicine.
  • van Loon, L.J.C. et al. Fat metabolism during exercise: a review. Journal of Applied Physiology.